Visionsarbeit
Tapete wechseln reicht nicht. Wer sein Leben wirklich verändern will, braucht zuerst ein klares Bild davon, wohin die Reise gehen soll. Dieser Artikel zeigt dir, was eine gute Vision ausmacht, welche Hindernisse ihr im Weg stehen – und wie du anfängst, sie aufzustellen.

Unzufrieden, aber kein Plan?

Wie du mit Visionsarbeit das Ruder wieder in die Hand nimmst

Ich war gefangen in der Dauerschleife

Es war wirklich erstaunlich: Ich hatte gerade meinen Job gekündigt, in dem ich unglücklich war und reiste ich mit meiner Partnerin um die Welt – nur mit Rucksack, ohne Plan, ohne Ende in Sicht. Eigentlich war es ein Traumleben – und dennoch fühlte ich mich beinahe täglich unglücklich und betrübt.

Im Aussen hatte ich alles hinter mir gelassen, was mich gestört hat – doch statt der ersehnten Freiheit fühlte ich Orientierungslosigkeit. Und der Frust blieb derselbe.

Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir damals. Vielleicht bist du unglücklich – im Job, in der Beziehung, mit deinem Leben. Vielleicht hast du auch schon versucht, im Aussen etwas zu verändern, und trotzdem ist alles beim Alten geblieben.

Wenn ja, dann ist dieser Artikel interessant für dich!

Er beantwortet die Fragen:

  • Wie schaffen wir es, aus der Dauerschleife der latenten Unzufriedenheit auszubrechen und unser Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen?
  • Was können wir tun, um wirklich etwas Neues zu kreieren und unser Leben auf das nächste Level zu heben?
  • Wie können wir unseren Sehnsüchten folgen und unser Leben so gestalten, dass es unseren Wünschen entspricht?

Fokuswechsel: Vom Problem zum Wunsch

Meine damalige Gefühlswelt während der Reise hat mir schmerzlich gezeigt, dass es nicht reicht, nur die Tapete (den Job, die Wohnung, den Ort, die Beziehung, …) zu wechseln. Das bringt höchstens kurzfristig eine frische Brise, führt aber langfristig nicht zur gewünschten Veränderung. Nach kurzer Zeit ist das Leben ähnlich öde und ätzend wie zuvor.

Wenn ich auf meine damalige Situation zurückschaue, kann ich erkennen, woran das liegt. Als ich meinen Job gekündigt habe, wusste ich ganz genau, was ich in meinem Leben nicht mehr wollte. Ich konnte benennen, was mich störte und was ich loswerden wollte. Was ich jedoch nicht wusste, war, was ich stattdessen haben / sein / erreichen wollte. Ich hatte keine Ahnung davon, wohin mein Leben sich entwickeln sollte. Keine Vision, woran ich mich orientieren und festhalten konnte.

Ich glaube, so geht es vielen Menschen, die unglücklich mit einem oder mehreren Aspekten in ihrem Leben sind. Sie konzentrieren sich auf das, was sie nicht mehr wollen, anstatt auf das, was sie wollen.

Und genau hier liegt des Hundes Herz begraben! Wie sollen wir etwas Neues erschaffen, wenn wir nicht mal wissen, was genau das sein soll? Es braucht also einen Fokuswechsel – weg vom Problem, hin zu Wunsch. Statt: «Ich will nicht mehr in diesem Job sein», besser: «In drei Jahren will ich erfolgreich selbständig sein». Nur wenn wir ein Bild davon haben, wie die Zukunft aussehen soll, kann unser Gehirn die Route in eben diese Zukunft berechnen.

Wie genau wir in unserem internen Navigationssystem eine neue Vision verankern können und was überhaupt eine gute, positive Vision ist, das schauen wir uns gleich an. Zuerst richten wir aber den Blick auf mögliche Hindernisse, die einer «Ziel-Neuprogrammierung» häufig im Weg stehen und weshalb es sich lohnt, diese zu überwinden.

Weshalb wir verlernt haben, zu träumen…

Auf dem Weg zu einer freien, grossen Vision gibt es diverse Herausforderungen, die wir erkennen und überwinden müssen. Ein paar davon möchte ich hier kurz darstellen, in der Hoffnung, dass du sie in deinem Alltag leichter erkennen und dagegen angehen kannst.

Hindernis 1: Wir haben verlernt zu träumen

Als kleiner Junge wollte ich unbedingt Schauspieler werden. Es war mein Traum. Ich kann mich noch gut an die Reaktion meiner Mutter erinnern, als ich ihr von meinem grossen Ziel erzählte. Sie machte das bestimmt nicht mit Absicht, aber im Prinzip redete mir diesen Traum aus: «Das ist nicht so einfach, das ist viel anstrengender, als es aussieht. Das erreichen nur ganz wenige.» Ich habe ihr geglaubt.

Als kleine Kinder haben wir eine blühende Phantasie, wir kennen keine Grenzen und in unserer Vorstellung ist noch alles möglich. Doch irgendwann trifft die meisten von uns der Erziehungs-Hammer, der unserer Phantasie einen herben Dämpfer versetzt. Unsere Träume werden uns ausgeredet und stattdessen lernen wir, brav dazusitzen und den Vorstellungen unserer Erziehungspersonen zu folgen. Da diese Menschen in unseren Augen allwissend erscheinen und mächtig sind, glauben und gehorchen wir ihnen blind.

Um eine freie Vision für unser Leben zu entwickeln, müssen wir also gewissermassen lernen, unsere Beschränkungen loszulassen und die Welt wieder aus den staunenden und offenen Augen eines kleinen Kindes zu betrachten. Ohne Begrenzungen und mit dem Glauben daran, dass alles möglich ist. Den Realitäts-Check lassen wir nicht aus, aber er folgt erst in einem nächsten Schritt. Frage an dich: Welche Stimmen aus deiner Kindheit schränken dich und deine Träume ein? Wo denkst du, dass etwas nicht möglich ist, obwohl du es noch nicht versucht hast?

Hindernis 2: Opferbewusstsein

Eng zusammen mit unserer Erziehung hängt die Einstellung, dass wir hilflose Opfer der Situation sind, in der wir uns befinden. In der Schule lernen wir, dass es normal ist, den Zielen anderer Menschen zu folgen. Wir werden zu passgenauen Rädchen eines Leistungssystems erzogen, in dem viele von uns auch noch stecken, nach dem die Schulzeit lange vorbei ist.

Obwohl viele unzufrieden sind und merken, dass etwas nicht stimmt, schaffen sie es nicht, aus dem Mittelmass auszusteigen. Von innen sieht das Hamsterrad ja auch wie eine Karriereleiter aus. Und so geben sie – wie ich damals – den Umständen die Schuld: Den schlechten Arbeitsbedingungen, dem doofen Chef, dem zu tiefen Lohn, dem Partner, … Es ist so normal, über das Leben und die Anderen zu jammern, dass wir gar nicht auf die Idee kommen, es könnte anders sein.

Wer nicht aufmerksam auf seine inneren Stimmen hört und explizit danach sucht, verpasst den Ausstieg aus dem Hamsterrad und damit die Chance, sich ein Leben aufzubauen, das seinen eigenen Zielen und Sehnsüchten folgt.

Um das Ruder wieder in die eigene Hand zu nehmen, müssen wir lernen zu erkennen, wo der Bereich unserer Kontrolle ist. Überleg mal: Wo in deinem Leben hast du mehr Einfluss auf die Situation, als du es dir eingestehst? Wo gibst du die Verantwortung deiner eigenen Baustelle einer anderen Person ab?

Hindernis 3: Zweifler und Kritiker sind überaktiv

Früher, als die Welt für uns Menschen noch voller Bedrohungen war, war es überlebensnotwendig, dass wir bei Gefahren blitzschnell in den Flucht- oder Kampfmodus umstellen konnten. Wenn eine Gruppe Steinzeitmenschen auf die Jagd ging oder von einem zum anderen Ort umziehen wollte, musste sie möglichen Bedrohungen vorausschauend begegnen.

Kritische und zweifelnde Stimmen die vor Gefahren warnen, waren evolutions-geschichtlich für das Überleben wichtiger als träumende Stimmen, die sagen: «Ach, wird schon alles gut gehen».

Heute ist die Welt nicht mehr so gefährlich, aber trotzdem ist unser emotionales System genetisch bedingt so geeicht, dass wir auf mögliche Bedrohungen viel stärker reagieren als auf das, was alles gut gehen könnte.

Natürlich kann auch heute noch vieles schief gehen. Niemand kann dafür garantieren, dass deine Vision, dein Traum in Erfüllung geht. Niemand kann ausschliessen, dass dein Projekt, dein Business scheitert. Dennoch: Auch wenn der Worst-Case eintritt, nur sehr selten ist dieser lebensbedrohlich.

Wie laut sind deine inneren Kritiker und Zweifler? Können sie auch mal dem Träumer den Raum überlassen?

Wenn es um deine Vision geht, ist es wichtig, die Kritiker und Zweifler in dir erstmal bewusst verstummen zu lassen. Du kannst ihnen versprechen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu Wort kommen dürfen (und sollen). Nämlich dann, wenn es um eine reife Strategie geht, wie du deine Vision nun umsetzen kannst. Ein Artikel dazu folgt noch…

… und weshalb wir wieder lernen sollten zu träumen

An dieser Stelle bringe ich gerne das Beispiel eines Coachees, der mit dem Wunsch zu mir kam, seinen Traum (den er seit mindestens 5 Jahren mit sich herumtrug) endlich in die Tat umzusetzen. Er wollte sich als Wander-Guide selbständig machen, um naturbegeisterte Menschen auf mehrtätigen Reisen mit und in der Natur zu begleiten.

Er erlebte sich generell als willensstarken Menschen, wenn es jedoch um berufliche Projekte ging, nahm er sich als undiszipliniert, faul und bequem wahr. Kurz: Er unternahm nie konkrete Anstrengungen, um sein Herzensziel – eine erste geführte Wanderreise – wirklich voranzutreiben. Bis zu dem Zeitpunkt, als wir in einem unserer Coaching-Sessions eine Visionsreise machten, in der er sein Herzensziel in einem grösseren Kontext mit mehr Sinn erlebte.

Die Vision hat einiges bewegt – es war ein bisschen wie Magie: Plötzlich war von Faulheit und Bequemlichkeit keine Spur zu sehen. Er war euphorisiert und motiviert und er nutzte diese Energie, um erste konkrete Schritte in Richtung seines Ziels zu gehen. Auch wenn es auf dem Weg immer wieder Rückschläge und Zweifel gab, blieb er konsequent am Ball. Etwa acht Monate später fand die erste Reise statt – und bis zum heutigen Tag wächst sein Projekt weiter. Und genau das ist es, was eine klare Vision auslösen kann – auch bei dir.

Mit jedem Ziel, welches du dir ausserhalb deiner Komfortzone setzt, gelangst du zwangsläufig an die Grenzen des dir Bekannten. Eine gute Vision setzt den nötigen Mut und die Zuversicht in dir frei, die du brauchst, um ins unbekannte aufzubrechen und das bekannte Terrain hinter dir zu lassen.

Zudem wirst du bei grossen Zielen nicht umhinkommen, Opfer im Hier und Jetzt zu bringen, um langfristig erfolgreich zu sein. Um dazu bereit zu sein, brauchst du eine gute Portion intrinsische Motivation. Doch zwischen dem Moment, in dem du einen Samen säst bis zu dem Moment, an dem du die Früchte ernten kannst, vergeht viel Zeit. Die Motivation kann in dieser Zeit schon mal verloren gehen. Eine inspirierende Vision hilft, das Feuer der Leidenschaft am Brennen zu halten – auch in Zeiten, in denen dein Projekt scheinbar stillsteht.

Eine Vision ist aber auch ein Kompass. Sie ist wie ein Leitstern am Himmel, der die Richtung weist. Ein solcher Fixpunkt ist unvorstellbar wertvoll in einer Welt, in der Ablenkungen und Versuchungen hinter jeder Ecke lauern. Eine gute Vision stärkt also deinen Durchhaltewillen und deine Disziplin. Sie schützt dich davor, Wege zu wählen, die dich von deiner Vision wegführen.

Träumen erlaubt: Wenn alles möglich wäre…

Jetzt, wo du weisst, welchen Wert eine gute Vision hat, willst du bestimmt wissen, wie du eine gute Vision für dein Leben aufstellst, stimmt’s?

Aber was genau ist eine Vision, und was macht sie gut?

Eine Vision ist eine Vorstellung der Zukunft. Ein Entwurf deines Lebens oder eines bestimmten Bereichs. Eine Vision beschreibt also, wo du dich in Zukunft sehen möchtest – und das hältst du schriftlich fest.

Eine «gute» Vision zeichnet aus, dass sie

  1. Positiv, motivierend und inspirierend ist. Sie sollte dich emotional berühren und zum Träumen einladen!
  2. Dein WARUM enthält. Hinter dem WARUM verbergen sich deine ganz persönlichen Gründe, weshalb dir diese Vision so wichtig ist. Was ist der Sinn?
  3. In der Gegenwartsform formuliert ist. Obwohl der Zustand, den du beschreibst in der Zukunft liegt, formulierst du deine Vision so, als wäre sie schon Realität, also in der Gegenwart.
  4. Nur das WAS beschreibt – nicht das WIE. Der Visionsraum gehört dem Träumer, der Träumerin in dir. Das WIE kommt später, wenn du eine Strategie entwickelst.

Deine Vision muss nicht detailliert sein, pack aber alles rein, was du zu greifen kriegst und dir wichtig scheint. Wer wirst du sein? Wie wirst du dich verhalten?  Wie wirst du dich fühlen? Was wirst du denken?

Du kannst eine kleine Vision für den nächsten Tag aufstellen, z.B. ein Bild davon, wie dein Gespräch mit dem:der Vorgesetzten verlaufen soll. Oder du formulierst eine grosse Vision, die mehrere Jahre in der Zukunft liegen kann. Aber keine Sorge, eine Vision ist kein starres Ziel, sie kann und wird sich auf dem Weg verändern.

Jetzt wird’s praktisch. Bevor du mit den folgenden Fragen in die Visionsarbeit einsteigst, schaffe dir den richtigen Rahmen:

Besorg dir ein grosses Blatt Papier und mehrere schöne (bunte) Stifte. Sorge mit befreiender Musik und deinem Lieblingsgetränk dafür, dass du dich gut fühlst. Vielleicht legst du auch eine kleine Tanz- Atem- oder Schüttelsession ein, um dich zu lockern und vorzubereiten. Setz dich an einen Ort, an dem du dich wohlfühlst. Plane bewusst ausreichend Zeit dafür ein.

Wenn du dich frei und leicht fühlst, setz dich hin, um deine Vision (Bilder, Emotionen, Klänge) zu empfangen, erspüren und aufzuschreiben.

Folgende Fragen bringen dich in den Zustand des Träumens:

  • Was wäre, wenn alles möglich wäre… Was wünschst du dir in diesem Lebensbereich in … (dein persönlicher Zeithorizont) Jahren?
  • Wenn du dir erlaubst, wirklich frei und gross zu denken, wie soll dein Leben dann in … aussehen?
  • Welche verrückte Vision traust du dich heute noch nicht laut auszusprechen, obwohl du sie schon lange mit dir rumträgst?
  • Was würdest du angehen, wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern kannst?

Eine gute Vision erkennst du daran, dass du einerseits freudig bis euphorisch bist, und dich gleichzeitig etwas schämst dafür. Das Schamgefühl kommt daher, dass du mit einer freien Vision ausserhalb deiner «normalen» Grenzen denkst.

Halte alles schriftlich fest, bis deine Vision in sich schlüssig ist.

Um deine Vision noch stärker zu verankern, kannst du sie in Form eines Vision-Boards bildlich festhalten. Bilder sprechen dein emotionales System viel stärker und schneller an, als es eine Schrift zu tun vermag. Sammle dazu im Internet oder in Zeitschriften Bilder, die deine Vision oder Teile davon symbolisieren. Ergänze das Vision-Board mit stärkenden Glaubenssätzen oder Sprüchen. Am Ende fügst du alles zu einem grossen Bild zusammen. Platziere es an einem schönen Ort in der Wohnung, an dem du immer wieder vorbeikommst.

Achtung, Stolperfalle Vision!

Zweifellos kann dich eine Vision wie oben beschrieben auf zahlreichen Ebenen bereichern. Sie ist der Fixpunkt am Horizont, der dir Orientierung, Halt, Motivation, Mut und Zuversicht schenkt.

Trotzdem möchte ich in diesem letzten Abschnitt darauf hinweisen, dass eine Vision manchmal auch toxisch und zu einer Stolperfalle werden kann.

Stolperfalle 1: Zu einer Falle wird eine Vision, wenn wir uns nicht daran machen, sie umzusetzen. Es gibt Menschen, die haben grosse Ziele und Visionen und sie schwärmen tagein tagaus davon – ohne jemals in die Richtung ihrer Wünsche loszugehen.

Lass uns mal annehmen, du hast eine – im wahrsten Sinne des Wortes – berauschende Vision aufgeschrieben. Jedes Mal, wenn du an deine Vision denkst, schüttet dein Gehirn die Droge Dopamin aus. Dopamin ist ein Vorfreude-Botenstoff, und dazu gedacht, dich in Richtung deines Zieles zu bewegen. Doch obwohl du die Vision schon lange in dir trägst, hast du noch nichts unternommen, um sie umzusetzen. Vielleicht hindert dich Unlust oder Angst daran, deine Trägheit zu überwinden und die ersten Schritte zu gehen.

Wenn das über lange Zeit passiert, dann entsteht ein sogenannter Schöpfungsstau. Die Energie, die beim Gedanken an deine Vision freigesetzt wird, wird nicht in Tatkraft umgesetzt und kann nirgendwo hin fliessen. Blöderweise sind die Gedankenreisen zu deiner Vision so berauschend und euphorisierend, dass du sie nicht einfach loslassen kannst. Du bist in der Falle des ewigen Träumers gelandet.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie du aus dieser Falle rauskommst:

  • A: Du lässt deine Vision bewusst (vorübergehend) los, was absolut legitim ist. Oder
  • B: Du überwindest deine Blockaden und machst dich an die Umsetzung – Schritt für Schritt. Wie genau das gelingen kann ist Part dieses Artikels (folgt).

Stolperfalle 2: Eine weitere Falle kann sein, wenn deine Vision nicht zu deinen Lebensumständen passt, zu einseitig oder zu starr ist. Nicht immer verläuft das Leben so, wie wir es uns vorstellen. Die Kunst ist, eine klare Absicht haben, und trotzdem flexibel bleiben.

Vielleicht hast du eine Vision für deine Selbständigkeit aufgestellt. Weil dieser Wunsch so gross ist, hast du aber übersehen, dass es andere Lebensbereiche gibt, die deine Aufmerksamkeit viel dringender benötigen als deine Selbständigkeit. Vielleicht ist es zuerst an der Zeit, dich emotional zu festigen, deine Werte klar zu kriegen und erst mal herauszufinden, was genau du in deinem Leben eigentlich noch erreichen willst. Du stehst also auf so wackeligen Beinen, dass die Zeit für deine Selbständigkeit einfach noch nicht reif ist.

Leben ist komplex und vielschichtig. Hier die Orientierung zu behalten ist nicht immer leicht. Mein Artikel Wegweiser für das Leben hilft dir dabei, einen Überblick über dein Leben zu verschaffen und die dringendsten Baustellen ausfindig zu machen.

Es endet nicht mit der Vision

Jetzt hast du ein starkes Fundament. Du weisst, was eine gute Vision ist, welche Hindernisse ihr im Weg stehen und wie du sie aufstellst. Das ist ein erster grosser Schritt.

Aber eine Vision in deinem Kopf bringt dich noch nicht ans Ziel. Was jetzt folgt, ist der Schritt vom Träumen ins Tun. Wie du deine Vision in einen konkreten, machbaren Fahrplan übersetzt – Schritt für Schritt, ohne dich zu verzetteln – das schauen wir uns im nächsten Artikel an (folgt).

Du hast eine Vision, aber etwas hindert dich daran, loszugehen? Manchmal ist es nicht mangelndes Wissen, sondern der fehlende Mut, den ersten Schritt alleine zu gehen. Wenn du bereit bist loszugehen, aber du dir Unterstützung wünschst, dann begleite ich dich gerne persönlich auf deinem Weg. In meinem Coaching-Programm Manifestation & Meisterschaft übersetzen wir deine Vision gemeinsam in ein konkretes Herzensziel und einen Fahrplan, der dich sicher ans Ziel bringt – auf eine Art, die sich für dich stimmig anfühlt.

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